Dauerausstellung

Ägypten wartet auf dich!

Am 13. Dezember 2025 haben wir die Türen zum „neuen Ägypten“ geöffnet – unserer rundum erneuerten Dauerausstellung. Noch ist nicht alles fertig, doch Sie dürfen sich bereits jetzt auf eine innovative, farbenfrohe und überraschende Ausstellung mit zahlreichen Publikumslieblingen sowie lange verborgenen Highlights freuen.

Öffnungszeiten

Rund um den Besuch

Das RPM Museum Hildesheim befindet sich inmitten einer spannenden Transformation hin zu einem modernen, familienfreundlichen und lebendigen Haus.

Im Fokus der neuen Ägypten-Dauerausstellung stehen innovative Präsentationsformen, neue Perspektiven auf die Sammlung und Angebote für alle Generationen. Das neue RPM möchte Menschen inspirieren und begeistern – mit Geschichte, mit Wissen, mit Erlebnis und viel Spaß!

Große Teileröffnung mit Fokus auf Sicherheit

Parallel zur inhaltlichen Neuausrichtung laufen im RPM dringend notwendige Maßnahmen zur Sicherheits- und Brandschutzoptimierung, großzügig unterstützt von der Stadt Hildesheim und dem Bund. Trotz dieser komplexen Arbeiten öffnet die neue Ägypten-Dauerausstellung schon jetzt ihre Türen.

Wir können noch nicht alle Objekte präsentieren, aber es gibt in allen Ausstellungsbereichen viel zu entdecken, darunter auch hochkarätige Exponate, die bislang entweder im Depot lagerten oder gerade von internationalen Wanderausstellungsprojekten zurückgekehrt sind. Dazu zählen zum Beispiel die Scheintür des Anch und ein reich verzierter Türsturz aus dem Tempel Ramses II.

Derzeit können Sie die schrittweisen Umbaufortschritte hautnah miterleben – ein einmaliger Blick hinter die Kulissen des Entstehens einer Ausstellung!

Das „neue Ägypten“ in Hildesheim

Die neue Ägypten-Dauerausstellung ist farbenfroh, familien- und erlebnisorientiert und zeigt auf ca. 1000 m² Geschichte(n) aus 4000 Jahren ägyptischer Kunst und Kultur.

Der Entdecker- und Forschergeist der kleinen und großen Besucher*innen wird an Mitmachstationen geweckt, die dazu einladen, das Gesehene spielerisch zu vertiefen. Verknüpfungen mit Objekten aus anderen Sammlungsgebieten offenbaren spannende Querverweise und holen das vermeintlich alte Ägypten ins Hier und Jetzt.

Die neue Ägypten-Dauerausstellung gliedert sich in vier große Themenwelten:

  • Welt aus Stein – über die großen Baumeister Ägyptens und ihre monumentalen Werke
  • Lebenswelten – über Flora, Fauna und das Alltagsleben am Nil
  • Welt aus Worten – Hieroglyphen entschlüsseln und die Wurzeln unserer Informationsgesellschaft entdecken
  • Diesseits & Jenseits – mit Mumien, Särgen und Götterwelten rund um Leben, Tod und Wiedergeburt

Unser Angebot zur Teileröffnung

Bis zur vollständigen Fertigstellung der Ausstellung bieten wir einen ermäßigten Eintritt von 7,50 € statt 12,50 € – inklusive Gutschein für einen weiteren vergünstigten Besuch bis Ende 2026!

Unser Dank für ihre großzügige Unterstützung gilt den Förderern und Sponsoren der neuen Ägypten-Dauerausstellung:

Stadt Hildesheim, Schafhausen-Stiftung, Stiftung Niedersachsen, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, VGH Stiftung, Freundeskreis Ägyptisches Museum Wilhelm Pelizaeus Hildesheim e.V., Friede Springer Stiftung, Landschaftsverband Hildesheim e.V., Hildesheimer Museumsverein e.V., Lebenshilfe Peine Burgdorf, Aktion Mensch, Heimatherzen/Sparkasse, Stiftungsfond Sparkasse, Lions Club Hildesheim, Private Stifter:

Die Ägypten-Ausstellung ist in drei Teile gegliedert

Dieser Teil der Dauerausstellung widmet sich den Anfängen der altägyptischen Geschichte (ca. 3150 – 2707 v. Chr.) bis zur ersten Blüte der Hochkultur in der Zeit des Alten Reiches (2707 – 2216 v. Chr). Unter dem Thema „Von der Mastaba zur Stufenpyramide“ finden sich Zeugnisse der vorgeschichtlichen Epoche, der frühen Götterverehrung, aber auch herausragende Statuen und Reliefs aus den Gräbern der 4.- 6. Dynastie.

In diesem Bereich zeugen über 600 Exponate von der Vielfalt des alltäglichen Lebens.

Horus und Heiland

Der erste Raum ist der Religion des Alten Ägypten gewidmet. Die Ausstellungsarchitektur bildet einen Tempeleingang nach. Die außergewöhnliche Gruppe der sogenannter Horbeit-Stelen, zeigt verschiedene Personen in Anbetung vor den Kolossalstatuen Ramses II.

Die Reliefs aus der Amarnazeit werfen ein Schlaglicht auf eine ganz besondere Phase in der ägyptischen Geschichte und Religion. König Echnaton ließ den Gott Amun und dessen Priesterschaft verfolgen, gründete eine neue Hauptstadt in Amarna und betete ausschließlich den Sonnengott Aton an. Ein weiterer Bereich konzentriert sich auf die griechisch-römische Epoche und die Übergangszeit zum frühen Christentum mit dem Wandel zum Monotheismus.

Handel und Handwerk

Wirtschaftliche Vielfalt im Alten Ägypten: Landwirtschaftliche Modelle aus der Zeit des Mittleren Reiches geben lebendige Einblicke in den Arbeitsalltag, während Münzen zeigen, dass der Geldverkehr erst durch die Griechen nach Ägypten gelangte.

Neben dem Handel werden in Werkstätten auch die verschiedenen Materialien vorgestellt, aus denen Handwerker ihre Kunstwerke schufen. Neben Glas, Ton und Stein steht die Metallverarbeitung im Zentrum. Durch einen glücklichen Umstand besitzt das Roemer-und Pelizaeus-Museum eine umfangreiche Sammlung an Bronzerohlingen und Formen sowie Abgüssen aus Gips, mit deren Hilfe sich die Arbeitsschritte des Bronzegusses sehr gut darstellen lassen.

„Haus und Hof“

Die Ausstellungsarchitektur bildet hier ein altägyptisches Haus nach, inkl. Möbel, Kacheln, Kochgeschirr, Kosmetik- und Waschgefäße sowie Textilien. Der dort ebenfalls ausgestellte kostbare Schmuck stammt sowohl von privaten als auch königlichen Besitzern.

Der Jenseitsglaube war zentral im Alten Ägypten. Für die Ägypter war nicht nur die ewige Versorgung der Menschen, sondern auch die von besonderen Tieren bedeutsam, da diese in ihrer Erscheinungsform mit einzelnen Göttern verbunden waren.

Die Ausstellung zeigt in eindrucksvollen Beispielen Grabarchitektur, darunter die Hildesheimer Kultkammer aus der Mastaba des Uhemka. Särge, Mumienmasken und -porträts aus verschiedenen Zeiten, Amulette, Uschebtis (kleine Figuren der Verstorbenen) sowie ein Totenbuch auf einer Papyrusrolle repräsentieren eine ideale Grabausstattung. Einzigartig ist auch das lebensgroße, farbige Tonmodell einer Schakalsmaske des Totengottes Anubis.

Besonderes Augenmerk wurde auf das Individuum gelegt. Wichtig war das ethische Verhalten des Menschen während seines Lebens sowie der Erhalt seines Körpers oder dessen Abbild im Diesseits nach dem Tod, um im Jenseits in die Gefilde der Seeligen zu gelangen und dort dauerhaft versorgt zu werden.

Die bedeutenden Reliefs aus der Kultkapelle des Gottes Thot aus dem mittelägyptischen Tuna el-Gebel (3. Jh. v. Chr.) werden in einer architektonischen Nachbildung der unterirdischen Kammer präsentiert. So kann der Besucher einen Eindruck von dem Kult um den ibis- oder paviangestaltigen Gott gewinnen, wie sonst nur vor Ort in Ägypten. Tiermumien und Tiersärge illustrieren auch die Vielfalt der ägyptischen Götterwelt.

Wissenswertes

Über die Ausstellung

Das RPM ist auch in zahlreichen wissenschaftliche Projekte eingebunden, die in enger Zusammenarbeit mit ägyptischen und internationalen Organisationen durchgeführt werden. Dazu gehören u.a. seit 40 Jahren die Ausgrabungen in Pi-Ramesse, der Hauptstadt Ramses II., sowie das internationale Mumienforschungsprojekt, durch das auch die Gesichtsrekonstruktion eines hohen Beamten aus der 6. Dynastie, namens Idu II., ermöglicht wurde.

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